Powerline
Internet und LAN über die Stromleitung – praktisch, wenn kein Kabel möglich ist und WLAN nicht reicht.
Was ist Powerline?
Powerline-Adapter stecken in die Steckdose und nutzen die Hausverkabelung als Netzwerk. Ein Adapter hängt am Router (LAN), weitere Adapters an den Zielorten. Viele Modelle bieten zusätzlich WLAN am Adapter.
Wann es sinnvoll ist
Wann eher nicht
- Alte oder stark gestörte Elektroinstallation (viele Geräte, Dimmer, Schaltnetzteile)
- Adapter hinter Mehrfachsteckdosen oder Überspannungsschutz – oft schlechte Raten
- Wenn du ohnehin Mesh oder Access Points planst: oft die bessere Dauerlösung
Tipps für den Start
- Beide Adapter zuerst direkt am Router und am Ziel testen (ohne Verlängerung).
- Gleichen Stromkreis nutzen – über Sicherungen und Phasen wird es langsamer.
- Firmware aktualisieren und Adapter koppeln (Taste oder App laut Hersteller).
- Passwort ändern – viele Sets kommen mit Standard-Pairing.
- Geschwindigkeit realistisch erwarten: Werbe-Gbit sind Brutto; im Alltag oft deutlich weniger.
Sicherheit kurz
Powerline kann im Mehrfamilienhaus theoretisch über die Leitung „mithören“, wenn Nachbarn denselben Stromkreis teilen. Nutze die Verschlüsselung der Adapter und ein eigenes Pairing-Passwort. Kritische Geräte (Homeoffice, NAS) gehören idealerweise per LAN oder gutem Mesh ins eigene Netz.